Die Saudade der Danáe nach Leben

Es war einmal eine Koenigstochter.
Das Kind wuchs zu einem wunderschoenen Maedchen heran.
Ihr Name war Danáe, zu deutsch: die „Feurige“

Ihrem Vater hatte einst ein Orakel geweissagt, er wuerde von seinem Enkel getoetet werden.

Da sperrte der Koenig, als sie kein Kind mehr war, seine jugendliche Tochter in ein bronzenes Verliess im Keller seiner Schlosses, worein das Licht des Tages nur durch Spalten an der Zimmerdecke schien.

Als Gott Jupiter die Schoenheit, Anmut und die bittersuessen Traenen jener armen Koenigstochter sah, begann es Ihm nach ihr zu luestern…und da ergriff er schon eine List:

Er verwandelte sich in Goldregen, liess sich durch die Ritzen der Decke auf den nackten Schoss der Danáe herabfallen, drang wolluestig in den schoenen weiblichen Koerper und zeugte einen Sohn.

Die portugiesische Kuenstlerin Rosario Andrade hat sich dieses Themas angenommen und stellt uns heute in ihrem Blog ihre Danáe vor:

Impressões e Intimidades

Wir sehen eine schlafende Danáe.
Wie koennen wir diese Allegorie deuten ?
Rosario lebt in England, arbeitet in einem medizinischen Beruf in Sussex.
Rosario ist Portugiesin.

Es besteht fuer mich kein Zweifel:
Das Bild muesste den Titel tragen:

Die Saudade der Danáe

Saudade ist jenes Sehnen der portugiesischen Seele nach dem unwiederbringlich verlorenem Glueck und Paradies, aus welchem wir verstossen wurden, welches nicht zurueckkehrt, aus und vorbei, das Leben ein Jammertal, ohne Hilfe, ohne Hoffnung.

Die Liebe der Danáe war schon Richard Strauss (1864 – 1949) eine „cheerful“ Operette wert (opus 83), das Libretto geschrieben von Joseph Gregor (1888-1960)

Fuer Rosario schlummert Danáe, die Augen geschlossen, den Kopf entspannt zur Seite geneigt und die Saudade liegt schwer auf dem Herzen, auf ihrer schwachen Brust.

Die Saudade laesst Danáe traeumen !

Danáe traeumt von einem Mann, der die Staerke besitzt, ihren Vater zu bezwingen, sodann als ihr Befreier in ihr Verliess kommt wegen ihr,um sie mit Gold und sexueller Erfuellung zu befreien.

Der Traum einer schoener Frau.
Dreifach gluecklich der einen unter den Maennern, dem diese Tat gelingt !

Ihm sind wahrlich die Goetter hold…….

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