Archive for April 2006

Sir Thomas Beecham & seine Cellistin

April 29, 2006



Beinahe haette ich den heutigen Geburtstag von Sir Thomas Beecham nicht erwaehnt !
Obwohl sein Wirken und Schaffen als Dirigent in England gewiss von grossem Wert war.

Aber da war doch jene beruehmte Bemerkung, ueber die alle Welt noch heute lacht !
Nein, ich meine nicht die ueber die Musik Stockhausens…
Die andere, ueber seine Cellistin:

„Madam, you have between your legs one of the greatest instruments that God has devised for man’s pleasure, and all that you can do to the damned thing is scratch it!“

Das Orchester war grad dabei, das „Cellokonzert in B Flat“ von Boccherini-Grutzmacher einzustudieren, als diese gefluegelten Worte in die Weltgeschichte fielen.

Und gerichtet waren sie, und das ist jetzt wichtig, an die beruehmte, hochverehrte Tochter jener kleinen Gemeinde in Nordportugal, Land der Fischer und Witwen, wo ich in diesem Moment sitze, als fremdlaendischer Lokalpatriot des gastfreundlichen Landes, welches MATOSINHOS heisst und „Matosinjusch“ gesprochen wird, 10 km noerdlich von Porto in Portugal !

Und da muss ich mich jetzt mal zu Wort melden !
O.K., Herr Dirigent, ihre portugiesische Cellistin GUILHERMINA SUGGIA hatte grad ihren schlechten Tag, und nur wer mit einer zusammenlebt, wie ich, weiss, welches Glueck Sie hatten !

Eine Portugiesin ist von Natur aus un-zaehmbar und unerschrocken widerspenstig, wenn man ihr gegenueber den noetigen Respekt versagt.

Welch ein Glueck Sie hatten, lieber Herr Dirigent !

Wer war diese holde mutige Portugiesin, die ein Instrument erlernte, welches fuer eine anstaendige Senhora im Heimatland in weiten Kreisen als unschicklich angesehen wurde ?
Weiter Bilder aus Platzgruenden hier abgelegt:
http://briefeankonrad.twoday.net/20060429/

Guilhermina Suggia (1885 – 1950) muss eine ausserordentliche Frau gewesen sein und eine augezeichnete weithin geruehmte Cellistin !Die Bilder habe ich diesem Blog von Herrn Virgílio Marques und Frau Catarina Campos entnommen. Leider alles auf portugiesisch ! Aber auch sehenswert die zahlreichen Aufnahmen und Postkarten aus der Zeit nach der Jahrhundertwende, vor genau 100 Jahren.

Moegen der englische Dirigent und seine junge portugiesische Cellistin in diesem Moment wie einst gemeinsam an einem wunderschoenen Ort in himmlischen Sphaeren musizieren !

Werbeanzeigen

Sir Thomas Beecham & seine Cellistin

April 29, 2006



Beinahe haette ich den heutigen Geburtstag von Sir Thomas Beecham nicht erwaehnt !
Obwohl sein Wirken und Schaffen als Dirigent in England gewiss von grossem Wert war.

Aber da war doch jene beruehmte Bemerkung, ueber die alle Welt noch heute lacht !
Nein, ich meine nicht die ueber die Musik Stockhausens…
Die andere, ueber seine Cellistin:

„Madam, you have between your legs one of the greatest instruments that God has devised for man’s pleasure, and all that you can do to the damned thing is scratch it!“

Das Orchester war grad dabei, das „Cellokonzert in B Flat“ von Boccherini-Grutzmacher einzustudieren, als diese gefluegelten Worte in die Weltgeschichte fielen.

Und gerichtet waren sie, und das ist jetzt wichtig, an die beruehmte, hochverehrte Tochter jener kleinen Gemeinde in Nordportugal, Land der Fischer und Witwen, wo ich in diesem Moment sitze, als fremdlaendischer Lokalpatriot des gastfreundlichen Landes, welches MATOSINHOS heisst und „Matosinjusch“ gesprochen wird, 10 km noerdlich von Porto in Portugal !

Und da muss ich mich jetzt mal zu Wort melden !
O.K., Herr Dirigent, ihre portugiesische Cellistin GUILHERMINA SUGGIA hatte grad ihren schlechten Tag, und nur wer mit einer zusammenlebt, wie ich, weiss, welches Glueck Sie hatten !

Eine Portugiesin ist von Natur aus un-zaehmbar und unerschrocken widerspenstig, wenn man ihr gegenueber den noetigen Respekt versagt.

Welch ein Glueck Sie hatten, lieber Herr Dirigent !

Wer war diese holde mutige Portugiesin, die ein Instrument erlernte, welches fuer eine anstaendige Senhora im Heimatland in weiten Kreisen als unschicklich angesehen wurde ?
Weiter Bilder aus Platzgruenden hier abgelegt:
http://briefeankonrad.twoday.net/20060429/

Guilhermina Suggia (1885 – 1950) muss eine ausserordentliche Frau gewesen sein und eine augezeichnete weithin geruehmte Cellistin !Die Bilder habe ich diesem Blog von Herrn Virgílio Marques und Frau Catarina Campos entnommen. Leider alles auf portugiesisch ! Aber auch sehenswert die zahlreichen Aufnahmen und Postkarten aus der Zeit nach der Jahrhundertwende, vor genau 100 Jahren.

Moegen der englische Dirigent und seine junge portugiesische Cellistin in diesem Moment wie einst gemeinsam an einem wunderschoenen Ort in himmlischen Sphaeren musizieren !

Karl Kraus der Idiot

April 28, 2006


Sucht man heute nach unbestechlichen Stimmen stellt man fest, dass nichts mehr unser Vertrauen verdient.
Die Stimmen, die wir hoeren, dringen zu uns durch eine Maske, hinter welcher sich allzu oft unlautere Menschen verbergen.
Wir erkennen bloss die „Per-sonare“, den Menschen dahinter erkennen wir nicht !

Was uns wie ein Ehrenwort glaubhaft von ihnen beteuert oder versprochen daherkommt,erweist sich kurz spaeter als nichts anderes als ein Geschwaetz eines weisungsgebundenen Erfolgshonorar geilen Lobbyisten mit klaren hinterhaeltigen Absichten.

Karl Kraus war unbestechlich, unpolitisch, er war ein Idiot im wahrsten hehren urspruenglichen Sinn dieses Wortes.

Karl Kraus haette heute seinen Geburtstag gefeiert.

Kraus lief zwischen den Fronten hin und her.
Keiner mochte ihn.

Solche Typen sind mir sympathisch !
Werden solche Typen heute denn nicht mehr gebaut ?

Helmut Weinkauff spricht ueber das Recht (1950)

April 26, 2006

Vor dem Jahr 1500 hatte unser Recht noch Schwert und offene Augen, der Kranich, der Waechter, seinen Stein fest im Griff.

Helmut Weinkauff (1894 – 1981) mahnt uns, will uns die Augen oeffnen:
Ansprache (Auszug)

Es waren die Zeiten eines Ludwig Erhard.
Als der Mensch noch Mensch sein durfte.

Helmut Weinkauf war der erste Praesident des neugeschaffenen Bundesgerichtshofs (BGH)1950.
Mit Bildung statt Meinung.

Rabbi Moshe Teitelmann ist tot

April 25, 2006

In memoriam


Rabbi Teitelbaum´s Lebenswerk verdient Beachtung.
Es geht um die Rettung eines Volkes.

Waren es nicht Ueberheblichkeit, Blindheit, Bequemlichkeit und das Fehlen jeglicher Verantwortung fuer juedische Menschen, als sie noch lebten aber wie Geiseln gefangen waren ?

Rudolf Kastner und sein Mut, seine Kraft und sein Erfolg sind heute weitgehenst vergessen.Aus den Klauen der Herren der Unterwelt hatte Kastner Menschen gerettet, Moshes Onkel Joel Teitelbaum war einer von ihnen.
Teitelbaum wusste wovon er sprach.

Sitzt das juedische Volk in Israel in der Falle ?
In einer Burg voll mit Beratern, Anwaelten und Briefkastenfirmen?

Und alle Welt kann mit Fingern und Kanonenrohren vortrefflich Visier nehmen.

Wer ein Volk retten will
muss wie Rabbi Teitelbaum denken, fuehlen und handeln

Dies nenne ich ein Werk zum Leben.

Pulverfass Portugal im Jahr 1506 und die Bestie (ahnungsloser) Mensch

April 20, 2006

Das Massaker an juedischen Menschen waehrend jener Ostertage in Lissabon 1506 muss wohl auch in den Augen von Zeitzeugen, selbst in den Augen der koeniglichen Ordnungshueter, grausam gewesen sein.
Schaurige Details beschreiben namhafte portugiesische Literaten (Veroeffentlicht von Nuno Guerreiro in Rua da Judiaria)

Wodurch werden friedliche gottesfuerchtige Menschen schlagartig zu blutruenstigen Bestien ? Die Gruende sind:

1. Ahnungslosigkeit.
2. Leichtglaeubigkeit
3. Tierische Mordlust im Menschen

Das Pulverfass Portugal enthielt 1506 saemtliche Zutaten, um das Gemenge in den Koepfen der Portugiesen unkontrollierbar zu machen.

Wirtschaftliche Aspekte:
Portugal lebte wie zur Steinzeit von der Warenwirtschaft. „Geld“ gab’s nur in den Staedten – auf dem Lande wurde getauscht.
Der Adel war reich & maechtig wegen Landbesitz aber bettelarm an Bargeld. Ansonsten lebte der Adel faul und ueberaus eitel ein noch immer feudales Leben mit dem Vorteil, dass Koenig Chef weit weg war und es keine Strassen gab.

In Nordeuropa vollzog sich ein aehnlicher Wandel:
Die Geschaefte der Hanse, der Warentausch, und der Reichtum der Hansestaedte wurde allmaehlich abgeloest von den Finanzmetropolen Nuernberg und Augsburg und Finanzgeschaefte der Fugger und Welser bestimmten Politik und Handel.
(Nix Juden – das waren deutschreine Erzkatholiken !)

Lukas Rem, Unterhaendler der Welser-Voehlin Gesellschaft, kam nach Lissabon im Jahr 1504 (und blieb bis 1508) mit dem Auftrag, von Koenig Manuel das Recht zu erhalten, eigene Schiffe an Fahrten nach Asien teilhaben zu lassen und eine Handelsniederlassung in Lissabon gruenden zu duerfen.
Am 1.8.1504 gab Manuel den Augsburgern diese Privilegien und verkaufte damit erstmals sein Monopol am lukrativen Gewuerzhandel.
Was blieb ihm auch anderes uebrig ?
Portugal besass keine Naturschaetze oder Handwerksbetriebe, die Produkte herstellten, welche man haette in Fernost eintauschen koennen !
Am 25.5.1505 unter Francisco d¿Almeida liefen mit der Flotte des Koenigs auch drei deutsche Schiffe ins Pfefferland aus.

Gleiche Not mit dem neuentdeckten Brasilien !
Hier musste Koenig Manuel im selben Jahr 1504 diesmal einer juedischen Investorengruppe um Fernando Noronha und Gaspar de Lemos (dieser Name wird in einem meiner kuenftigen Beitraege zu den Salons im Berlin der Romantik wieder auftauchen) das Monopol fuer den Export/Verkauf des Brasil-Holzes aus „Brasilien“ verkaufen.
Zunaechst nur fuer 3 Jahre, dann nochmals 3, dann nochmals 3…..

Manuels „Geld“ verlor indessen stetig an Wert, da half auch keine Muenzreform und keine Wechselkursgesetze.
Memoria da moeda portuguesa

Es gab z.B. 1480 in Portugal „Blanke Groschen“ (Tostôes Brancos) von denen selbst der Historiker nicht sagen kann, was es damit auf sich hatte.
Quelle: Memoria da moeda..

Meine Erklaerung ist folgende: Nicht nur um eine bestehende Nachfrage des portugiesischen Adels nach Geschmeide und Schmuck zu befriedigen, sondern auch fuer die Vergoldungen des Manuelinischen Bauwahns, liessen die zumeist juedischen Goldschmiede die vorhandenen Goldmuenzen einschmelzen: Quelle: Memorias da moeda…

Das Ergebnis ist offensichtlich:
In Portugal des Jahres 1506 herrschte eine Deflation von ungeheurem Ausmass, Not und Seuchen allenthalben (Seuchen aber keine Beulen-„pest“), Missernten, Arbeitslose, sinnlose menschliche Opfer auf Seereisen in ferne Laender.

Derweil sah der „kleine Mann“ in Lissabons Strassen wie reiche Deutsche absahnten Hand in Hand mit reichen Juden und diese obendrein fuer ihre Goldbestaende im Privatsafe „Blanke Groschen“ als Zahlungsmittel in Umlauf brachten und so aus „Nichts“ Macht und Reichtum schafften.

Die Macht der Kirche
Seit Untergang des Roemischen Reiches beherrschte die Kirche das Land. Selbst die Westgoten waren nur eine Art Privatarmee der Kirche, Herrscher von kirchlichen Gnaden. Die Zeit der Araber waren deswegen Jahrhunderte des Reichtums(in jeder Hinsicht) weil die Araber und Juden Handelsbeziehungen mit dem Sudan pflegten und sudanesisches Gold eintauschen und erhalten konnten. Dieses Gold wurde nicht als Schmuck um den Hals gehaengt (was Germanen mit den roemischen Muenzen taten) auch wurden keine Schaetze gehortet (wie bei die Nibelungen) bei den Arabern gab es eine Geldwirtschaft auf Goldbasis (und Wohlstand fuer alle). Als die Araber ausgeraubt und vertrieben waren und die letzten tributpflichtigen Fuersten besiegt, fehlten ploetzlich den spanischen und portugiesischen Koenigen die Goldesel, die man schroepfen konnte.

Die Kirche und vorallem den Papst stoerte das alles wenig.
Alle Kriege gegen die Araber hatten die Spanier nur begonnen, weil sie beim Papst Schulden hatten und Portugal waere ohne paepstliche Zustimmung nicht unabhaengig geworden bzw. geblieben.
Das alles kostete Berge von Gold (im Boden Spaniens und Portugals noch heute reichlich vorhanden !)

Das paepstliche Leben liess sich immer ungenierter gestalten.
Mit den Dominikanern als vorzuegliche Betrueger und Angstprediger liessen sich jede Art von finanziellen Daumenschrauben anlegen und dem Volk den Verstand und das Vermoegen rauben.
Ueber die Grundsteinlegung des Neubaus des Petersdom habe ich vorgestern geschrieben.
Die Interessen des Koenigs Manuel I. (der Glueckliche) war daher ueber die Vertreibung der Juden in Spanien hoch erfreut und nahm die Fluechtlinge gerne auf. Hierueber habe ich bereits in anderem Zusammenhang geschrieben: Diago Pires trifft David Reubeni

Wenn Ahnungslosigkeit, insbesondere ueber finanzielle Zusammenhaenge, bei Koenig & Kirche bzw. bei Regierung & Gewerkschaften fehlen, herrschen Deflation oder Inflation, entstehen zwangslaeufig Not und Elend, Missernten und „Arbeitslosikeit“, Hass, Neid, und Gewaltpotential.

Wenn zuallem von Priestern die Leichtglaeubigkeit der Menschen gefoerdert wird, damit jeder an Marienerscheinungen, Gluecksspiel und seine pesoenliche oder rassistische Schoenheit glaubt, an seine „Rechte“ statt auf Pflichten und Vernunft, dann braut sich ein Unheil zusammen.

Dann fehlt nur ein Anstoss durch teuflische Dominikaner oder andere Terroristen:
Dann mordet die Meute zuerst die Juden und andere Kreditgeber, dann die Bauern und andere Arbeitgeber, dann die Nachbarn und andere Fremdlinge, zuletzt die eigenen Kinder.

Was haben wir seit jenem verhaengnisvollen Tag des Jahres 1506 gelernt ?

Nichts, garnichts.

Vor 500 Jahren heute in Lissabon. Tausende Juden werden ermordet

April 19, 2006

500 Jahre ist es her.
Eine wildgewordene Menschenmenge ueberfaellt heimtueckisch die juedischen Mitmenschen in Lissabon und ermordet tausende.

Zeitdokumente:


Ich moechte diese Geschehnisse hier und heute nicht kommentieren.

Hier und heute moechte ich mit diesen Zeilen meine Anteilnahme ausdruecken an dem Gedenken, zu welchem Nuno Guerreiro seine Leser des Blogs Rua da Judiaria, heute in Lissabon am Rossioplatz zu erscheinen, aufgerufen hat.
(Dem interessierten Leser stehen Uebersetzungen der Augenzeugenberichte in englischer Sprache zur Verfuegung)

Fuer das Wachrufen sei Nuno von mir herzlich gedankt.

Meine Kerze brennt in Porto.
Und hier in meinem Blog.
Eine Kerze, ein Licht wider das Vergessen:
Heute vor 500 Jahren.

Heute Grundsteinlegung Neubau Petersdom vor 500 Jahren

April 18, 2006

1506 – es war ein fuerchterliches Jahr.
Nicht fuer den Papst.

Am 18.4. liess er den Grundstein legen fuer den Neubau des Peterdoms, ein irrsinnig kostspieliges Projekt.

Luther sass an diesem Tag noch gruebelnd ueber seine Todesaengste in Stotternheim vom Vorjahr wegen Anna bei den Eremiten.

Franz Xaver (7.April) und Peter Faber (13.April) waren gerade erst geboren und raubten ihren Muettern und Ammen den Schlaf, duersteten allein nach muetterlicher Fuersorge.

Die Menschheit stoehnte unter dem Joch der Landesherren und Priester, ohne Hilfe von Wissenschaftlern und Ingenieuren, ohne Aerzte, Frischwasser, Schulausbildung,ueberhaupt ohne Erziehung zu Menschlichkeit.

Gleichwohl muss Donato Bramante (1444- 1514) als genialer Baumeister gelobt werden.
Aber seine Genialitaet nuetzte den (produktiven !) Menschen ueberhaupt nichts !

Sie litten an der Pest, an Missernten aufgrund fehlender Bewaesserungsanlagen, und am Geldwertverfall.

In Portugal hetzen seit Wochen die Dominikaner und Adligen gegen alles Juedische und Juden. Juden, die reich sind und keinen Peterspfennig zahlen wollen.

Nur noch wenige Tage bis zur Katastrophe….

Friedlaender (Wien, 1891): „Bei den socialistischen Sekten des Judenthums im letzten vorchristlichen Jahrhundert“

April 13, 2006

Der palaestinische Essenismus und sein an das kommende Christentum erinnernder Zweig der alexandrinische Therapeutismus.

Friedlaender laesst sein Buch wie einen Roman beginnen.
Heutige Autoren haetten einen Titel etwa wie
„Zu Besuch bei den Essenern“
gewaehlt.

Warum wurde der Therapeutismus totgeschwiegen von den fruehchristlichen Autoren ? Welches war das Mysterium dieser friedliebenden aber doch gegen roemische Herrschaft gnadenlos und unter groesster Aufopferung kaempfenden Ordensgemeinschaft ?
HIER online lesen (lesenswert)

(Zitat)Schon Plinius schrieb:
„Sie besteht seit Jahrtausenden -es klingt ganz unglaublich- ein ewiges Geschlecht, in welches niemals Jemand geboren wird“

Henry Clay & Wohlstand fuer Amerika als Lehrbeispiel fuer Portugal

April 13, 2006

Portugal, das Armenhaus Europas, war einst Weltmacht.
Damals war England ein Armenhaus.

Bombay war eine Mitgift Portugals an England.
Englaender, die Inselbewohner, als depperte Shopkeeper zu bezeichnen, die Pomp und Gehabe pflegen, aber keine gescheiten Ideen gebaeren, ist eine hochgefaehrliche Selbsttaeuschung.
Times Online

Henry Clay hatte ein Trauma.
Englaender, die seines Vaters Grab schaendeten und sein Elternhaus pluendern, hatten ihn im Knabenalter die Wirklichkeit schmecken lassen.
Henry Clay hatte begriffen.

Gestern im Jahr 1777 wurde Henry Clay geboren.

Ein genaues Studium der Grundlagen seines „American System“ koennte Portugal auch heute noch helfen, die Ursachen der momentan herrschenden Des-industrialisierung des Landes zu verstehen und Gegenmassnahmen zu ergreifen.

Auch die USA werden sich bald erinnern, dass man Staatsschulden besser nicht bezahlt.
Das klingt zwar wie Vertragsbruch und riecht nach Hitler aber es werden den USA-Politikern schon Ausreden einfallen.
Schuldendienst ist manchmal unvernuenftig:
Henry Clay: „National Development must take Precedence Over Debt Payments“

Henry Clay deshalb aber einen „National Sozialisten“ zu nennen ist boeswillig.
Quelle: MISES INSTITUTE

Ich verstehe aber die Absicht hinter solcherlei absurden Vorwuerfen.
Ich vermisse eine Auseinandersetzung heutzutage, zumindest Kenntnisse der Anfaenge der Befreiungskriege und Verselbststaendigung amerikanischer Interessen….

Auch Henry Clay hatte Widersacher:
The ANTI-BANK DEMOCRATS

Was wuerde wohl Henry Clay meinen portugiesischen Freunden erzaehlen muessen, wenn er von ihnen erfahren koennte, dass ein Mitglied des Vorstandes einer Privatbank Portugals, mit Opus-Dei Fundamenten, mal locker 3,2 Mio Euros Jahressalaer nach Hause traegt ?
Ant?nio Dornelas in CANHOTO

Portugiesen nennen diese Gier unbeholfen ratlos: Pornografisch….

Erinnern wir uns an die Zeit von Henry Clay und daran, wie geistreich die „shopkeeper“ die Baumwolle der US-Suedstaaten bezahlten, kommt man ungewollt auf den Gedanken, dass der Irak-Krieg und bevorstehende Iran-Krieg Aehnlichkeiten haben mit dem Opiumkrieg der „shopkeeper“.
Vorallem in der dringenden Notwendigkeit.

…… und Portugal wird ein Reservat fuer portugiesische Folklore mit vielen freundlichen einheimischen Golfrasen-Gaertnern und Popcorn-Verkaeufern.