Archive for Februar 2006

„Volks“wagen. Wer ist das „Volk“ ? Was die Botschaft ? Was die Marke ?

Februar 23, 2006

Volkswagen, ein weisser Kaefer, das war mit 18 mein Stolz, meinem Grossvater sei Dank !

Heute, bald 3mal so alt wie damals, freue ich mich, wenn der Anblick eines „Kaefers“ mir laengst vergangene Erinnerungen zurueckbringt.

Das „Volk“ im „Volkswagen“, das bin ich,und mit mir meine Zeitgenossen, Fahrer und Freunde eines Volkswagens, die sich im Vorbeifahren heute, besonders bei schoenem Cabriowetter, und offenem Verdeck, jubelnd bis freundlich gruessen und zuwinken.

Die Botschaft der „Marke“ ist diese !
Etwas, was Freude schafft.
Und daran dachte Porsche, als er seinen Kaefer schuf.

Seht, liebe Leser, wie unmenschlich die Fachanwaelte des Markenrechts im Namen der Volkswagen A.G. die „Marke“ ausschlachten.
Quelle: CHILLING EFFEKTS

So ein (oder so aehnliches) Anschreiben hat wohl Don Steward erhalten, als er sich fuer seine Spielereien ein Modell „meines“ Volkswagens angenommen hatte:
Kaefermodell

Womit ich den Herren antworten wollte ?
Etwa folgendermassen:

Der Name „Volkswagen“ ist eine „Idee“ gewesen und zu einer „Botschaft der Freude“ geworden ; nicht nur fuer Deutsche sondern fuer viele Menschen auf Erden.

Der Begriff „Volkswagen“ ist deshalb nicht einer frei erfundenen „Marke“ gleichzusetzen, insbesondere dann, wenn kein Konkurrenzprodukt sondern eine Spielerei das Produktbild benutzt.

Die Herren der Volkwagen A.G. haben die Botschaft, ihren Auftrag und die Kunst erfolgreichen Verkaufens von Markenfahrzeugen krass missverstanden !

(Danke an Stefan – MarkenBlog – fuer den Denkanstoss !)

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NDR-Aufzeichnungen des Grand-Prix-Eurovision 1957

Februar 16, 2006

Damals, als ich noch in Windeln und meiner Wiege lag, hoerte meine Mutter wohl diese Lieder , und traeumte:

TELEFON, TELEFON gesungen von Margot Hilscher

Wohin, Pony, woll´n wir reiten gesungen von Bob Martin

Gefunden mit dankenden Gruessen nach Portugal bei:
OGAE PORTUGAL

MUITO OBRIGADO !

Israeli Anti-Semitic Cartoons Contest

Februar 15, 2006

Wollen wir mal sehen, wer nun tatsaechlich die witzigsten, frechsten und tiefsinnigsten Cartoons zustande bringt.

Bitte hier lang zur Anmeldung:
Organisation des Zeichner Wettbewerbs

Mein literarischer Gewinner steht indes schon fest.
Praemiert mit der Siegertrophae fuer spitze Feder in der Hand und Scharfsinn im Verstand: Heinrich Heine fuer sein Werk: DISPUTATION

Es duerfen sich auch andere Menschen selber veraeppeln, schliesslich haben wir bald Karneval !

John Frum Feiertag heute in Vanatu !

Februar 15, 2006

Kehren wir heute einmal zurueck zu den Quellen unserer eigenen Menschlichkeit, nach jenem von dem Portugiesen Pedro Fernandez de Quiros entdeckten terra australis incognita (unbekanntes suedliches Land), ehemals Neu Hebrideninseln genannt, Melanesien…..

Diese Menschen haben sich eine bezaubernde simplicitas bewahrt, erfrischen uns bereits mit ihrem Bislama-englisch:
TAM TAM (was soviel heisst wie: TOP NEWS)

Diese unbeugsamen, naturverbundenen Menschen waren die triste katholische Missionierung satt und die Haeuptlinge suchten dringend eine Ersatzreligion.

Und sie wurden fuendig.

Praktisch, eindrucksvoll, Messianisch, mit Offenbarung, mit Rang von geschichtlicher Wahrheit, mit Erloesung, mit Himmelreich auf Erden kurzum in diesem neuen Glauben ist alles drin was reingehoert.

Die katholischen Kirchenvaeter hatten auch keine besseren Einfaelle.

Vermutlich betet man heute folgendermassen:
John Frum …geheiligt sei Dein Name.
Erloese uns von allem Uebel.
Bring Reichtum allen, die an Dich glauben.
Komm nieder auf unser Inselreich….

Quelle: VANUATU NEWS

Ist nicht jede Religion ein „Cargo Kult“ ?
John Frum Kult

Heute ist John Frum Day !
Und ich waere gerne jetzt dabei !

Susanne Albers vs. UN „Millenium Development Goals“ (MDG)

Februar 12, 2006

Die Schaefer sind tot.
Woelfe regieren im Land der Schafe.

Bestes Beispiel:
Mit kreideweicher Stimme saeuseln die hochbezahlten Amtsinhaber der UN uns Schafen ins Ohr und schwaermen von ihren allerbesten Absichten, die sie im Innersten ihrer Herzen hegen fuer den Wohlstand, die Wuerde, die Freiheit, den Fortschritt:

UN MILLENIUM DEVELOPMENT GOALS

Tatsaechlich jedoch sollten selbst die allerduemmsten Schafskoepfe unter uns schon laengst bemerkt haben, dass wir alle von einer neuen Geistlichkeit, die sich vortrefflich auf schoene Worte versteht, verschaukelt werden.

Wer was kann,gelernt hat, arbeitet gerne, schafft und baut, ersinnt und verbessert, hilft und formt aus Steinen und Rohstoffen Werte.

So wie Susanne Albers.

Indes Susanne ist erwerbslos.
Kein Erwerb,keine Lebensfreude,kein Kulturschaffen, keine Wuerde, Susanne muss oeffentlich um ihr Brot betteln:

Susanne’s Jobgesuch

Ja, so sagen sie:
„Die Politik ist vollkommen in Ordnung – die Menschen nur sind denkfaul, arbeitsscheu und halsstarrig unbelehr- und unanpassbar, selber schuld !“

Was fuer ein Glueck uns doch beschert ist !

Kulturkampf Japan 1587. Zum Maertyrertod von Paul Miki am 6.2.1597

Februar 9, 2006

Wie sich die Zeiten gleichen:
Japan, soeben aus seinem Dornroeschenschlaf erwacht, noch schlaftrunken, sucht nach eigener Identitaet und entfesselt einen landesweiten Buergerkrieg, der heilsam als Nebeneffekt zu Erfindungsgabe und Suche nach Neuem zwingt.
Quelle: JAPAN FORUM

In diesen unsteten Zeiten strandet Fernão Mendes Pinto, jener Muenchhausen Portugals, als erster Europaeer, wie er berichtet, an Japans Kuesten.

Franz Neuschloss (so heisst sein baskischer Name XAVER auf deutsch) kann es kaum erwarten, auch dieses im Umbruch befindliche Land mit seiner Redekunst, Sprachbegabung und jesuitischen Erkenntnissen zu erfreuen und fuer Papst und Orden unter Kontrolle zu bringen.

Ich kann mir denken, wie Franz Xaver argumentierte.
Und ich weiss, dass seine Zuhoerer nie zuvor in ihrem Leben, niemals sonst das Woertchen : NEIN ! gedacht, ausgesprochen und schon garnicht einem Menschen ins Gesicht gesagt hatten.

Franz Xaver die gefaehrlichste Killer-Biene fremder Kulturen und Voelker der damaligen Zeit kam gewiss mit verlockenden Angeboten im Koffer:

Aufnahme um Jesu willen
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. a 41Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen. bWer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen. 42Und wer einem dieser Geringen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein J¿nger ist, wahrlich, ich sage euch: es wird ihm nicht unbelohnt bleiben. c

Das Angebot war unwiderstehlich: Waffen aus Portugal, Schiffsladungen von Ware aus Portugal, Kredit, ein sorglosen Leben als Alleinherrscher in der Heimat.

Was dem Herrscher und inzwischen zum Inhaber einer ersten japanischen Zentralgewalt erst allmaehlich daemmerte kann man nachlesen im Lehrbuch fuer Jesuiten und andere Christen:

Entzweiungen um Jesu willen
34aIhr sollt nicht meinen, da¿ ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. 36Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. b 38Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. c 39Wer sein Leben findet, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. d
Quellen: Das Evangelium nach Matthaeus , 10. Kapitel

AlsToyotomi Hideyoshi wie seine englische Amtskollegin Queen Elisabeth oder Kollege Marques de Pombal in Portugal die Ursachen fuer Uneigigkeit, Ungehorsam und Verrat sowie die Urheber ausfindig gemacht hatte setzte er eine Frist.

Als diese ergebnislos verstrichen war, als Spanien die Philippinen eroberten und dann auch noch ein gestrandeter Hollaender von einem bevorstehenden Einfall und geplanter Eroberung des japanischen Landes zu berichten wusste, da liess Toyotomi Hideyoshi die Missionare jagen, fassen, durchs Land ziehen zur Abschreckung und als Machtbeweis, und kreuzigte sie so wie ihr Gottessohn gerichtet worden war.

Es geht wohl nicht um die Goetter, Propheten, und Kulturen….weder damals noch heute.

Es geht um den Kampf der Eliten.
Und da muessen die Islamisten aufpassen, dass sie nicht von europaeischer Ueberredungskunst aus der Geschichte der Welt gefegt werden.

Gleiches gilt fuer die Europaer. Es sei hierbei nochmals auf die Kassandrarufe des Mark Steyn verwiesen:
It¿s Demography, Stupid !

Die Islamisten werfen Steine .
Die Christen sind- auf ihre Art -genauso doof.

Mohammed-Karikatur in Kathedrale des 14. Jahrhunderts

Februar 7, 2006

In Bologna steht eine Kathedrale.
Darin ziert ein Fresko die Wand.

Keine Frage, es handelt sich um eine Schmaehkarikatur:
Der Teufel quaelt Mohammed in der Hoelle.

So war und ist sie eben: Die Propagandakunst

Bilder und Zeitungsartikel aus dem Jahr 2002 hier